Wer das Sportgeschehen mit offenen Augen verfolgt, muss zwangsläufig zu der Überzeugung gelangen, dass es sich bei dem Anbieten von Sportwetten um ein äußerst einträgliches Geschäft handeln muss:
Schließlich findet hierzulande kein bedeutsames Ereignis mehr statt, bei dem nicht auch irgendein Buchmacher an prominentester Stelle als Sponsor vertreten ist.
Die nach wie vor zunehmenden Marketingaktivitäten weisen unmissverständlich auf die steigenden Umsätze vieler Branchen-Mitglieder hin – interessierten Beobachtern stellt sich da vielleicht die Frage, auf welche Weise ein Wettanbieter denn nun genau zu seinen Gewinnen kommt.
Gewinnen die Wettanbieter immer?
Vereinfacht gesagt, basiert das Geschäftsmodell sämtlicher Buchmacher darauf, dass ein bestimmter Anteil der von den Kunden getätigten Einsätze einbehalten wird. Die Quoten werden von den Wettanbietern derart gestaltet, dass nach der Ausschüttung der Wettgewinne stets ein Restbetrag beim Buchmacher verbleibt.
Diese „Summe x“, auch als Gewinnspanne der Buchmacher bezeichnet, stellt allerdings noch nicht den tatsächlichen Gewinn des Wettanbieters dar: Von diesen Einnahmen wollen dann immerhin erst einmal die teils erheblichen Festkosten (Löhne, Miete, Marketing, Steuern etc.) bestritten werden.
Zumindest in der Theorie wird von den Wetthändlern dennoch mit jeder angebotenen Wette gutes Geld verdient – in der Praxis stellt sich die Lage dann aber doch nicht immer ganz so einfach dar.
Da sich die Wetteinsätze der Tipper nämlich nicht immer exakt vorhersehbar auf die verfügbaren Wettoptionen verteilen, wird dadurch oft genug die Kalkulation der Buchmacher durcheinandergebracht:
Im Extremfall kann dieses Ungleichgewicht dazu führen, dass eine angebotene Wette gerade einmal die Kosten deckt oder sogar einen veritablen Verlust für den Wetthalter einfährt.
Bei den Online-Buchmacher sind Wetten besonders knapp kalkuliert
Äußerst knapp bemessene Gewinne sind vor allem den Online-Wettanbietern bestens bekannt; da der Konkurrenzkampf der Buchmacher im Internet besonders unbarmherzig ausgefochten wird, fallen hier die Wettquoten gern einmal etwas höher aus.
Wie großzügig sich ein Bookie dabei gegenüber seinen Kunden erweist, kann von diesen im Übrigen ohne großen Aufwand nachvollzogen werden:
Zählen zu den besten Quoten im Wettanbieter Vergleich: der deutsche Buchmacher Bet3000 kalkuliert mit einer sehr geringen Gewinnspanne, was sich durch ein außergewöhnlich hohes Niveau bei den Wettquoten bemerkbar macht!
Die vergleichsweise unkomplizierte Berechnung des Quotenschlüssels gibt Aufschluss darüber, welchen prozentualen Anteil der Einsätze ein Wettanbieter als seine durchschnittliche Gewinnspanne anvisiert.
Unsere regelmäßigen Testreihen ergeben, dass die empfehlenswertesten Buchmacher durchschnittlich 95% ihrer Einnahmen an die erfolgreichen Tipper zurückfließen lassen, bei den großen sportlichen Top-Ereignissen (Fußball-WM, Fußball-EM, Bundesliga, Champions League) fallen die Rückzahlungen oft sogar noch einmal etwas üppiger aus:
Wenngleich man sich deshalb um die guten und erfolgreichen Anbieter von Sportwetten gewiss keine gröberen Sorgen machen muss, ziehen aus dem Wettgeschäft also keineswegs immer nur die Bookies einen Gewinn.